Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen


1. Abschluss des Reisevertrages
a) Der Reisevertrag soll schriftlich, mündlich oder fernmündlich abgeschlossen werden. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden.
 

b) Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder, auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen haftet, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch eine ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
 

c) Nach Zugang der schriftlichen Reisebestätigung ist der Reisevertrag wirksam. Die vollständige Reisebestätigung wird üblicherweise bei Vertragsabschluss oder unverzüglich danach ausgehändigt. Hierzu sind wir nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn handelt.
 

2. Zahlung des Reisepreises
a) Nach Abschluss des Reisevertrages ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zu zahlen.
 

b) Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn zu zahlen.
 

c) Vertragsabschlüsse innerhalb von 4 Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises.
 

3. Leistungen von KÜNZER Reisen
a) Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung und den allgemeinen Hinweisen in unseren Prospekten und aus den hierauf bezugnehmenden Angaben der Reisebestätigung.
 

b) Die in Prospekten erhaltenen Angaben sind für uns bindend. Wir behalten uns jedoch das Recht vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die wir den Reisenden vor Buchung selbstverständlich unterrichten.
 

c) Die genauen Abfahrtszeiten werden Ihnen rechtzeitig vor Beginn der Reise mit den Reiseunterlagen mitgeteilt.
 

4. Leistungsänderungen
a) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
 

b) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über derartige Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
 

5. Preisänderungen
a) Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder eine
Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

 

b) Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Veranstalter den Reisenden unverzüglich, spätestens 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr
als 5 % ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis anzubieten.

 

c) Der Reisende ist verpflichtet, diese Rechte unverzüglich nach dem Erhalt der Änderungsmitteilung dem Veranstalter gegenüber geltend zu machen.
 

6. Rücktritt und Umbuchung des Reiseteilnehmers
a) Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.Maßgebend ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter oder bei der Buchungsstelle. Es wird empfohlen, den Rücktritt in schriftlicher Form abzugeben. Storniert der Reisende eine Fahrt außerhalb der Geschäftszeiten (Sa nach 12.30 h/Werktag nach 18.00 h), so gilt als Stornotermin der darauffolgende Werktag. Ebenfalls wird der Abschluss einer Reiserücktrittkosten-Versicherung empfohlen sowie eine
Rückführungs-Versicherung bei Unfall oder Krankheit.

 

b) Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendung verlangen. Bei der Berechnung der Entschädigung sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen der Reiseleistung zu berücksichtigen.
 

c) Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach dem Zeitpunkt des Rücktrittes zum vertraglich vereinbarten Reisetermin in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:
Mehrtagesfahrten: Erfolgt der Rücktritt
- bis 30. Tag vor Reiseantritt € 30,00
- ab 29. bis 22.Tag vor Reiseantritt 15 % des Gesamtreisepreises, jedoch mind. € 30,00
- ab 21. bis 15.Tag vor Reiseantritt 35 % des Gesamtreisepreises, jedoch mind. € 30,00
- ab 14. bis 7.Tag vor Reiseantritt 50 % des Gesamtreisepreises, jedoch mind. € 30,00
- ab 6.Tag vor Reiseantritt 60 % des Gesamtreisepreises, jedoch mind. € 30,00
- bei Nichterscheinen bzw. 100 % des Reisepreises Stornieren nach Reisebeginn
Tagesfahrten:
- bis 15 Tage vor Reiseantritt 10% des Gesamtreisepreises
- bis 2 Tage vor Reiseantritt 30 % des Gesamtreisepreises
- ab 2 Tage vor Reiseantritt 100 % des Gesamtreisepreises
Bei Musical-Reisen können die Eintrittskarten nicht zurückgegeben werden!
Abweichende Bestimmungen:
Bei ausgewählten Reisen (z.B. Flug-/Schiffsreisen) gelten gesonderte Stornobedinungen.

 

7. Reiseabbruch
Wird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

8. Rücktritt oder Kündigung durch den Reiseveranstalter
Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

 

a) Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört, oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der
Reisende selbst. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.

 

b) Bis 2 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist. In diesem Falle ist der Reiseveranstalter verpflichtet, dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis der nicht erreichten Teilnehmerzahl, spätestens 2 Wochen, bei Tagesfahrten
1 Woche vor Reiseantritt, die Rücktrittserklärung zugehen zu lassen.

 

9. Höhere Gewalt
a) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, innere Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen, hoheitliche Anordnung, Zerstörung von Unterkünften, Havarien etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reiseteilnehmer den Vertrag nur nach Maßgabe der Vorschrift zur Kündigung wegen höherer Gewalt (§ 651 j BGB) kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus § 651 j II BGB.
 

b) Der Reiseveranstalter wird in diesem Falle den gezahlten Reisepreis erstatten, kann jedoch für erbrachte oder noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
 

c) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die infolge der Vertragsaufhebung notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reiseteilnehmer zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung, soweit
diese im Vertrag nicht umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

 

10. Haftung des Reiseveranstalters
Wir stehen im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes ein für:

 

a) die gewissenhafte Reisevorbereitung;
 

b) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger;
 

c) die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Prospekten angegebenen Reisedienstleistungen, sofern wir nicht gemäß Ziff. 3 b) vor Vertragsschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt haben;
 

d) die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen;
 

11. Gewährleistung und Abhilfe - Obliegenheiten
a) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung der Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.
 

b) Der Reisende kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den oder die Reisemängel bei dem Reiseleiter oder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, bei dem Reiseveranstalter direkt anzeigen, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die
Mängelanzeige gegenüber dem Reiseveranstalter unzumutbar machen. Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.

 

c) Ist die Reise mangelhaft und leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende auch selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Eine Fristsetzung bedarf es nicht, wenn der
Reiseveranstalter die Abhilfe verweigert oder ein besonderes Interesse des Reisenden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.

 

d) Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.
 

e) Bei berechtigter Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der
Gesamtpreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich (vgl. § 471 BGB). Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Reisenden kein Interesse haben. Der Reiseveranstalter hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag mit umfasst so hat der Reiseveranstalter auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.

 

f) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.
 

12. Mitwirkungspflicht des Reisenden
Der Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten.

 

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen
a) Der Reiseveranstalter oder die Buchungsstellen weisen auf Pass-, Visaerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten hin. Für die Beschaffung der Reisedokumente ist der Reisende alleine verantwortlich.
 

b) Entstehen, z.B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise, Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Reisenden zurückzuführen sind (z.B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Reisende nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen. Insofern gelten die Bedingungen unter Ziff. 5 (Stornierung) und Ziff. 8 (Reiseabbruch infolge von Gründen, die der Reisende zu vertreten hat) entsprechend.
 

14. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrags im übrigen.

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